Urban Dialogues Frankfurt, 14. September 2021

"Understanding Public Space in the City"

Diskussionsveranstaltungen im Begleitprogramm zur Sound Installation „This too shall pass“ von Emeka Ogboh in Frankfurt

This too shall pass“ – auch das geht vorüber: Die dreiteilige Soundinstallation des nigerianischen Künstlers Emeka Ogboh ist ab dem 9. Juli in Frankfurts Innenstadt zu erleben. Im Zentrum der Installation steht eine neukomponierte, gleichnamige Hymne, die der Stadt und dem Jahr 2020 gewidmet ist. Als Teil des Begleitprogramms „TTSP Walks, Talks & Dark“ lädt die Alfred Herrhausen Gesellschaft am 14. September 2021 zu zwei interdisziplinären Diskussionen ein.

Die Bedeutung des öffentlichen Raums wurde Stadtbewohner:innen im letzten Jahr besonders vor Augen geführt. Den Aufforderungen öffentliche Orte und Menschenansammlungen zu meiden, begegneten Bürger:innen während des Lockdowns mit physisch distanzierten Gesprächen und Spaziergängen an der frischen Luft. Ausgehend von Emeka Ogbohs künstlerischen Interventionen, widmet sich die zweiteilige Diskussionsveranstaltung „Understanding Public Space in the City” der Gestaltung, Nutzung und Wirkung des städtischen öffentlichen Raums. Wie, von wem und durch was werden öffentliche Räume definiert und welchem Wandel unterliegt der öffentliche Raum nach der Pandemie, im Zuge des Klimawandels und der Digitalisierung? Welche langfristigen Auswirkungen wird die COVID-19-Pandemie auf den öffentlichen Raum haben? Tiefe und Ausmaß der Transformation sind unklar, insbesondere was die zukünftige Gestaltung, Nutzung und Wahrnehmung des öffentlichen Raums betrifft. Es ist möglich, dass die COVID-19-Krise unser Verhältnis zum öffentlichen Raum grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund reflektieren wir mit unseren Gästen in zwei 60-minütigen Diskussionsrunden die veränderte Bedeutung des öffentlichen Raumes.

Die erste Session „Öffentlichen Raum verstehen“ verfolgt einen theoretischen Ansatz, der die Bedeutung und Wirkung des öffentlichen Raums in Städten in Afrika und in Deutschland reflektiert. Die zweite Diskussionsrunde wendet den Blick auf Frankfurt selbst: Stadtplaner:innen und Architekt:innen diskutieren über die Wiederbelebung einer Post-Corona-Stadt vor allem im öffentlichen Raum.

„Understanding Public Space in the City”
14. September 2021, 18-20 Uhr | Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main 

„Öffentlichen Raum verstehen” 

  • Prof. Dr.-Ing. Maren Harnack, Dozentin, Fakultät Architektur, Städtebau, Städtebauliches Entwerfen, Fachhochschule Frankfurt a. M.
  • Juliane von Herz, Kunsthistorikerin und Gründerin von Euphoria Gesellschaft für Kunst im urbanen Raum mbH
  • Prof. Dr. Martina Baum, Institutsleitung, Städtebau-Institut Stadtplanung & Entwerfen, Universität Stuttgart

Moderiert von Elisabeth Mansfeld, Leitung, Programm Stadt

„Öffentlicher Raum – (Um)Nutzung und Gestaltung in der Post-Corona-Stadt Frankfurt” 

  • Andrea Schwappach, Architektin und zuständig für Innere Stadt- und Sonderprojekte, Stadtplanungsamt  Frankfurt a. M.
  • Stefan Forster, Architekt, Stefan Forster Architekten
  • Peter Cachola Schmal, Direktor Deutsches Architekturmuseum 

Moderiert von Anna Scheuermann, Architektin, Kuratorin und Autorin, Architekturkommunikation

Ein Empfang wird im Anschluss der Veranstaltungen durch die Freitagsküche bereitet.

Um an der Veranstaltung teilzunehmen, bitten wir Sie hier unter Angabe der Veranstaltungen verbindlich zu reservieren. Wegen der Abstands- und Hygienemaßnahmen sind die Plätze begrenzt. Die Aufzeichnung wird im Nachgang online zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Rahmen der Veranstaltung erhalten Sie hier. Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Alexandra Hunger.