Arbeitsfelder

Urbanisierung

Wenn wir die Kräfte verstehen wollen, die unsere Lebensräume in der Gegenwart und in der Zukunft verändern, müssen wir jene Orte beachten, an denen aktuell die großen Veränderungen stattfinden: Die Megacities des Globalen Südens sind die Städte der Zukunft.

Cities matter! In many countries, this is a radical idea.

Sue Parnell, Professorin und Urban Geographer an der Universität von Kapstadt

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Alfred Herrhausen Gesellschaft
Elisabeth Mansfeld
Urbanisierung


T. +49 (0)30 3407 3402
elisabeth.mansfeld@db.com

Partner

Das Urban Lab Medellín I Berlin ist ein Projekt von Urban Oasis (Maximilian Becker, Albert Kreisel, Tobias Schrammek) in Zusammenarbeit mit Habitat Unit (Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Nina Pawlicki, Moritz Ahlert), Universidad Pontificia Bolivariana (Prof. Alejandro Restrepo-Montoya) und Repräsentanten Moravias, unterstützt von der Alfred Herrhausen Gesellschaft und Arch+ Verein zur Förderung des Architektur- und Stadtdiskurses.

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Ein Video über ein sichtbares Ergebnis der Spring School Medellín sehen Sie hier: Link

 

Die Dokumentation der Spring School Medellín finden Sie hier. Einen Bericht über die Summer School in Berlin stellen wir in Kürze ebenfalls an dieser Stelle zur Verfügung.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf dieser Webseite:
www.urbanlabmedellinberlin.com

Lernen vom Globalen Süden: Das Urban Lab Medellín / Berlin bringt in Deutschland und Kolumbien Anwohner, Studenten, örtliche Behörden, Architekten und Stadtplaner zusammen. Im Wissens- und Kulturaustausch entstehen konkrete Konzepte ebenso wie neue Strategien der Stadtplanung, die auch dem Norden nützen.

Eine typische Straße im Stadtteil Moravia mit unterschiedlich weit entwickelter Baustruktur.

Eine typische Straße im Stadtteil Moravia mit unterschiedlich weit entwickelter Baustruktur. 

Um unsere Städte nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten, bedarf es neuer Konzepte, die auf unsere sich wandelnde Art zu leben flexibel reagieren können. Solche Konzepte will das Urban Lab Medellín / Berlin entwickeln, ein „Think Do Tank“, initiiert und organisiert von einer Gruppe Berliner Architekturstudenten und –absolventen. Bereits seit August 2016 bereiten sie den bevorstehenden ersten Workshop, die dreiwöchige Spring School Medellín, und die im Juli folgende Summer School Berlin vor (Details zu beiden Veranstaltungen finden Sie auf den jeweiligen Projektseiten).

Altbaufassade von Wohnhäusern in Berlin-Kreuzberg

Altbaufassade von Wohnhäusern in Berlin-Kreuzberg

Morro (zu deutsch: Müllberg) mit Aufnahmen aus dem Jahr 2004 (oben), kurz vor der Umsiedlung der Bewohner, und 2013 (unten).

Morro (zu deutsch: Müllberg) mit Aufnahmen aus dem Jahr 2004 (oben), kurz vor der Umsiedlung der Bewohner, und 2013 (unten).

Zwei Leitgedanken prägen das Urban Lab Medellín / Berlin. Zum einen will das Gesamtprojekt langfristig den städtebaulichen Diskurs in beiden Städten anregen. Den verantwortlichen Akteuren sollen Strategien aufgezeigt werden für eine co-produzierte, inklusive, nachhaltige Stadtentwicklung. Zum anderen sollen aus den konkreten städtischen Kontexten der Projektarbeit in Medellín und Berlin allgemein anwendbare Parameter extrahiert werden - lokale Lösungen für globale Herausforderungen. Ziel der Workshops und der darauf folgenden Weiterarbeit an den beteiligten Universitäten ist es, auf der Basis der gemeinsam entwickelten Prototypen konkret umsetzbare Lösungen für den untersuchten Stadtteil in Medellín und auch für Berlin zu erarbeiten.

Das „Metrocable“ hat zur Befriedung der einst extrem kriminellen kolumbianischen Stadt beigetragen.

Das „Metrocable“ hat zur Befriedung der einst extrem kriminellen kolumbianischen Stadt beigetragen.

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Die Dokumentation der Spring School Medellín finden Sie hier. Einen Bericht über die Summer School in Berlin stellen wir in Kürze ebenfalls an dieser Stelle zur Verfügung.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf dieser Webseite:
www.urbanlabmedellinberlin.com

Spring School Medellín

Medellín war über Jahrzehnte hinweg ein symbolischer Ort für Drogenkrieg, Gewalt und Mangel an staatlichen Strukturen. Dennoch ist es der Stadt gelungen, durch eine progressive und inklusive Stadtbaupolitik einen erheblichen Wandel zu durchlaufen.

Als Teil des Projektes „Urban Lab Medellín / Berlin“ findet im März 2017 die Spring School Medellín als dreiwöchiger Workshop im barrio popular Moravia in Medellín, Kolumbien, statt. Das Viertel Moravia blickt seit den 70er Jahren auf eine bewegte Geschichte informeller Urbanisierung zurück. In den vergangenen Jahren sind nun bereits große Teile des früheren Slums in gesunden, funktionierenden Stadtraum verwandelt worden. Die aktuell anstehende Umsiedelung eines weiteren Slumgebiets auf ein noch zu entwickelndes, ehemaliges Industriegelände in unmittelbarer Nachbarschaft ist der Gegenstand des Workshops: Hier möchte das Urban Lab Medellín Berlin die Chance ergreifen, integrative Stadtplanung von innen heraus zu fördern und mitzugestalten.

Die Spring School Medellín setzt dabei auf den interkulturellen Austausch und auf die partizipative Zusammenarbeit der Gemeinde Moravias: In gemischten Teams, die sich aus kolumbianischen und deutschen Studieren¬den und Experten verschiedener Fachgebiete zusammensetzen, werden vielfältige Aufgaben bearbeitet.

Eine Gasse in der hügeligen „Oasis Tropical“ in Medellín. Typisch hier die unterschiedlich entwickelte Bebauung sowie intensive Nutzung des Straßenraums als Erweiterung des Wohnraumes.

Eine Gasse in der hügeligen „Oasis Tropical“ in Medellín. Typisch hier die unterschiedlich entwickelte Bebauung sowie intensive Nutzung des Straßenraums als Erweiterung des Wohnraumes. 

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Öffentliche Diskussionsveranstaltung in den Prinzessinnen Gärten

Öffentliche Diskussionsveranstaltung in den Prinzessinnen Gärten

Die Berlin Summer School im Juli 2017 war der zweite Teil des Projektes Urban Lab Medellín/Berlin. In Berlin kamen die kolumbianischen und deutschen Architekturstudierenden und Experten erneut zusammen, um gemeinsam im Berliner Bezirk Kreuzberg Ergebnisse aus der Spring School in Medellín im Berliner Kontext zu testen und weiter zu entwickeln.

Hierbei spielte „Urban Coding“ eine zentrale Rolle. Urban Coding ist eine Methode, mit der eine räumliche Transformation urbaner Gebiete entwickelt und gesteuert werden kann. Im Gegensatz zum konventionellen Vorgehen in Architektur und Stadtentwicklung, zielt Urban Coding darauf ab, informelle Elemente in die Entwicklung von Gebäuden und öffentlichem Raum mit einzubeziehen und somit die Rolle lokaler Organisationen und Akteure zu stärken. Urban Coding unterstützt die Kooperation zwischen Akteuren mit unterschiedlichen Zielen und Hintergründen, wie Anwohner und Nachbarschaftsinitiativen, private und öffentliche Beteiligte, privatwirtschaftliche Entwickler und die verantwortlichen lokalen Verwaltungseinheiten.

Die Spring School in Moravia ist ebenfalls ein Beispiel für Urban Coding. Ein bleibendes Zeugnis der Arbeitsmethode stellt die urbane Intervention durch den Bau einer Treppe im Viertel Moravia dar (Escaleras Oasis Tropical). Eine Dokumentation dazu finden Sie hier: http://bit.ly/2w8GBBY

Während der Sommer School in Berlin wurde nun das zuvor Erarbeitete in einem dreiwöchigen Workshop von den Partnern aus Berlin und Medellín in unterschiedlichen Formaten diskutiert, überarbeitet und weiterentwickelt.

Zur Summer School gehörten ein einwöchiger akademischer Workshop in den Berliner „Prinzessinnengärten“, Exkursionen und öffentliche Diskussionsveranstaltungen. Ganz konkret wurde an drei städtischen Interventionen mit lokalen Partnern aus dem „Wassertorkiez“ in Berlin Kreuzberg gearbeitet. Ein zweiter Workshop im BOX Freiraum in Berlin Friedrichshain entwickelte und priorisierte gemeinsam mit den teilnehmenden Gemeindeführern aus Moravia Szenarien für die weitere Transformation des Stadtviertels. Beispielhaft für diese kollaborative Ideenwerkstatt ist der Projektvorschlag „Sembrando Vida (Planting Life)“. Dieser sieht vor, den ehemaligen Müllberg in Moravia, der zur Zeit als Park genutzt wird, in ein Urban Gardening Projekt zu transformieren.

Ausgewählte Projekte die aus den Workshops hervorgegangen sind, sollen in den kommenden Semestern an den Universitäten in Medellin und Berlin auf ihre Realisierbarkeit überprüft werden. Zudem soll der Urban Code weiterentwickelt werden und die Grundlage für eine Folgepublikation bilden.

Einige Projekte und Szenarien bieten großes Potential hinsichtlich ihrer lokalen Umsetzung in Moravia, und könnten sogar als Pilotprojekte für andere Städte in Lateinamerika oder auch anderen Regionen fungieren.

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Erstellung von urbanen Möbeln als städtische Intervention 

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Beim Szenarien-Workshop 

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