Urbanisierung

Psychische Erkrankungen, für die eine stressabhängige Entstehung angenommen werden kann, kommen in der Stadt häufiger vor als auf dem Land. Um psychische Gesundheit in der Stadt besser zu erforschen und Stadtplaner mit Psychiatern zusammenzubringen initierte die Alfred Herrhausen Gesellschaft das interdisziplinäre Forum "Neurourbanistik".

Mazda Adli

Unsere Städte wachsen und wir wissen: Stadtleben beeinflusst unser Verhalten, unsere Emotionen und unser psychisches Wohlbefinden. Das Gehirn des Stadtbewohners reagiert anders auf sozialen Stress als das des Landbewohners. Ob das auch der Grund für die Häufung mancher Stressfolgekrankheiten in der Stadt ist, ist eine Frage, die wir in der Neurourbanistik, einer neuen Disziplin aus Neurowissenschaftlern, Stadtforschern und Architekten beantworten möchten.

Mazda Adli, Chefarzt, Fliedner Klinik Berlin und Leiter, Forschungsbereich „Affektive Störungen“, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Alfred Herrhausen Gesellschaft
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin

 

T. +49 (0)30 3407 4206
info.ahg@db.com

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Das Interdisziplinäre Forum Neurourbanistik ist eine gemeinsame Initiative der Alfred Herrhausen Gesellschaft und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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Mazda Adli, Fliedner Klinik Berlin / Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Es ist höchste Zeit, den Einfluss des städtischen Lebensraums auf Emotionen, Verhalten und psychische Gesundheit besser zu erforschen, diese messbar zu machen, spezielle Risikogruppen zu erkennen und Präventionsstrategien zu entwickeln. Entscheidend wird dabei die Zusammenarbeit von Stadtplanern und Architekten mit Neurowissenschaftlern und Psychiatern sein.

Psychische Erkrankungen, für die eine stressabhängige Entstehung angenommen werden kann, kommen in der Stadt häufiger vor als auf dem Land. So ist für Stadtbewohner das Risiko für Depressionen um das 1,4-Fache und für Angststörungen um das 1,2 fache erhöht.
Eine Stadtplanung, die Kriterien für eine adäquate Stressexposition außer Betracht lässt, läuft Gefahr, die soziale Stressbelastung für ihre Bewohner weiter zu erhöhen. Daher ist es an der Zeit, den Einfluss des städtischen Lebensraums auf Emotionen, Verhalten und psychische Gesundheit besser zu erforschen, diese messbar zu machen, spezielle Risikogruppen zu erkennen und Präventionsstrategien zu entwickeln. Entscheidend wird dabei die Zusammenarbeit von Stadtplanern und Architekten mit Neurowissenschaftlern und Psychiatern sein.
Aus diesem Grund initierte die Alfred Herrhausen Gesellschaft das interdisziplinäre Forum ,Neurourbanistik‘, das sich 2015 bereits zu sieben internen Salons traf; weitere Salons sind in Planung.
jammed subway berlin

Eine überfüllte U-Bahn in Berlin

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Stress and the City:
Flight, Migration and Mental Health
Ein interdisziplinärer Workshop im Rahmen
des World Health Summit 2015 in Berlin

Rapide wachsende Städte überall auf der Welt sind primäre Anlaufpunkte sowohl für intra- als auch interregionale Migration und Flucht. Insbesondere die letzten zwei Jahre haben beträchtliche Migrationsbewegungen und die Ankunft von Flüchtlingen in Europa gezeigt. Vor diesem Hintergrund sind Städte ein grundlegender Integrationsmotor unserer Gesellschaften. Vor allem Stadtregierungen und Gesundheitswesen haben es mit Bevölkerungsgruppen zu tun, die oft traumatisiert sind, mit kulturellen und sprachlichen Hindernissen zu kämpfen haben, an Armut leiden und soziale Exklusion erfahren. Wo die Steuerung von Integrationsprozessen scheitert, beeinflussen soziale Konflikte und Misstrauen zwischen Einwohnern und Migranten häufig die soziale Kohäsion städtischer Regionen und fordern das psychische Wohlergehen aller Bewohner heraus. Deshalb benötigen Städte öffentliche Strategien für psychische Gesundheit, welche Migrationsprozesse deutlich mit einbeziehen.

workshop at foreign office
Der Workshop fand im Auswärtigen Amt im Rahmen des World Health Summit 2015 statt.

Der Workshop fand am 13. Otober 2015 im Auswärtigen Amt im Rahmen des World Health Summit 2015 statt und vereinte Perspektiven und Erfahrungen aus geistiger Gesundheitsversorgung und Psychatrie, Sozialwissenschaften und Governance, mit dem Ziel Konsequenzen aus einer interdisziplinären Diskussion zu ziehen.

Jacqueline Weekers IOM

 Jacqueline Weekers von der Internationalen Organisation für Migration (IOM)

weiland adli friedländer

Schriftstellerin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit den Workshoporganisatoren Mazda Adli von der Charité - Universitätsmedizin und der Fliedner Klinik Berlin sowie Ute Weiland von der Alfred Herrhausen Gesellschaft (v.l.n.r.)

Die gemeinsamen Gastgeber des Workshops waren die Fliedner Klinik Berlin und die Charité - Universitätsmedizin Berlin, einem Mitglied der M8 Alliance of Academic Health Centers, Universities and National Academies.  Dr Mazda Adli, Leiter des psychatrischen Forschungsbereichs „Affektive Störungen“ an der Charité Berlin, und Sir Robin Murray, Professor für Psychoseforschung am King’s College London, leiteten den Workshop.

robin murray

Prof Dr Sir Robin Murray (links), Professor für Psychoseforschung am King's College London, war einer der Workshopleiter.

Zu den Rednern gehörten Prof. Dr. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychatrie und Psychotherapie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dr. Kenneth Miller, Psychosozialer Berater für War Child Holland, Jacqueline Weekers, Beraterin für Migrations- und Gesundheitspolitik bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM), und Ute Weiland, stellvertretende Geschäftsführerin der Alfred Herrhausen Gesellschaft.

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Dieser Workshop wurde gemeinsam von der Theodor Fliedner Stiftung, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Alfred Herrhausen Gesellschaft im Rahmen des World Health Summit 2015 organisiert.

World Health Summit, 11.-13. Oktober 2015 in Berlin

Video

Das offizielle Video vom Workshop im Auswärtigen Amt in Berlin am 13.10.2015, finden Sie auf Youtube.

Stress and the City:
Mental Health in Urban Environments
Ein metropolitaner Abend im Rahmen
der Berliner Stiftungswoche 2014

Stadtleben beeinflusst die Verarbeitung von Stress und Emotionen im Gehirn.

Das zeigen neuere neurowissenschaftliche Erkenntnisse. Dabei scheinen Stadtbewohner eine höhere Stressempfindlichkeit zu haben. Ob dies mit der Häufung bestimmter Erkrankungen bei Stadtbewohnern zusammenhängt, ist bisher jedoch nicht klar. Ein besseres Verständnis darüber, welche Faktoren Stadtstress ausmachen, ist dabei genauso relevant wie ein Verständnis über die zahlreichen gesundheitsfördernden Aspekte des Stadtlebens.

Ute Weiland Stress and the City
Stress and the City Panelists

Die Reihe „Stress and the City“ setzte im Rahmen der Berliner Stiftungswoche den Austausch zwischen den urbanen Disziplinen, den Neurowissenschaften und der Politik fort, die im vorherigen Jahr mit großem Erfolg begonnen hatte. Im Zentrum steht an diesem Abend die Frage, ob und wie sich Stadtstress kartographisch erfassen lässt.

Stress Panel
Hierzu diskutierten Richard Sennett, Professor für Soziologie an der London School of Economics und der New York University, Mazda Adli, Chefarzt an der Fliedner Klinik Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Mario Czaja, Berliner Senator für Gesundheit und Soziales, Jens Redmer, Head of New Products and Solutions bei Google Inc. und Sissel Tolaas, Geruchsforscherin am SMELL re_searchLab und der Harvard University. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Elisabeth Niejahr, Korrespondentin im DIE ZEIT-Hauptstadtbüro.
Sennett

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„Stress and the City“ ist eine gemeinsame Initiative der Theodor Fliedner Stiftung, des Allianz Stiftungsforum, des Berliner Wissenschaftsnetz Depression, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Alfred Herrhausen Gesellschaft.

Veranstaltungsdetails

7. April 2014


Allianz Forum

Pariser Platz 6, 10117 Berlin

Das Gehirn des Städters reagiert offenbar anders auf Stress als das Gehirn des Landbewohners. Welche Zusammenhänge kann es zwischen städtischem Leben und psychischen Erkrankungen geben?

Immer mehr Menschen leben in Städten. Hier kommen bestimmte psychische Erkrankungen häufiger vor. Das Gehirn des Städters reagiert offenbar anders auf Stress als das Gehirn des Landbewohners. Welche Zusammenhänge kann es zwischen städtischem Leben und psychischen Erkrankungen geben? Wie kann neues Wissen hierzu entstehen? Im Folgenden lesen Sie Auszüge eines Gesprächs mit Privatdozent Dr. Mazda Adli, Mitbegründer des Forums Neurourbanistik. Adli ist Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und Leiter des Forschungsbereichs „Affektive Störungen“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Im Jahr 2015 riefen Sie gemeinsam mit der Alfred Herrhausen Gesellschaft das interdisziplinäre Forum Neurourbanistik ins Leben. Was kann man sich unter dem Begriff vorstellen?

Der Begriff „Neurourbanistik“ ist eine Neuschöpfung, um etwas zu beschreiben, was es bisher nicht gibt, nämlich eine Zusammenarbeit von Stadtforschern, Architekten und Neurowissenschaftlern. Kurz gefasst: Unter Neurourbanistik verstehen wir die Wissenschaft vom Wechselspiel zwischen gebauter und sozialer Umwelt einerseits und psychischem Befinden, Emotion, Verhalten und Gedanken andererseits.

Welche wissenschaftlichen Disziplinen beteiligen sich an diesem Forum?

Mit dabei sind Architekten, Stadtplaner, Neurowissenschaftler – das umfasst Psychiater und Psychologen, dazu ein Zukunftsforscher, eine Soziologin, eine Geruchsforscherin, ein Philosoph und ein Public Health-Experte. Man kann sagen, dass zur Neurourbanistik also die verschiedenen urbanen Disziplinen auf der einen Seite und die Neurowissenschaftler auf der anderen Seite arbeiten werden.

Was bedeutet Stadtstress genau, können Sie das ein wenig illustrieren?

Stadtstress ist versteckter Stress. Kein Stress, der so ganz offensichtlich zutage tritt, eher eine Art Kriechstress, der unerkannt an uns herantritt. Es ist ein chronischer Stress, der dort auftritt, wo soziale Dichte und soziale Isolation gleichzeitig herrschen. Es gibt Menschen, die sind dem ausgeliefert. Sie haben keine Mittel, um sich dem Lärm oder der Enge zu entziehen, die haben keinen Zugang zu dem, was wir „Urban Advantage“ nennen. Das können alte Menschen, Kranke oder auch der ärmere Teil der Gesellschaft sein, oder auch Menschen mit Migrationshintergrund. Man kann sich das vorstellen als eine Wohnumgebung, bei der der Lärm der Nachbarn durch die dünnen Wände dringt. Wenn man dann keinen richtigen Kontakt zu diesen Nachbarn hat, dann entsteht sozialer Stress. Auch im gut funktionierenden Alltag gibt es natürlich sozialen Stress - bei der Fahrt mit der U-Bahn zur Arbeit, wenn es eng ist, und fünf Leute um einen herum husten. Aber dieser Stress macht nicht krank, solange ich weiß, dass die Situation begrenzt ist, ich nach einer Weile zu Hause ankomme und dort die Tür hinter mir schließen kann, wenn ich das möchte. Krank macht mich das, wenn ich mich dem sozialen Stress schutzlos ausgeliefert fühle.

Das klingt vor allem nach einem sozialen Problem.

Es geht um Rückzugsmöglichkeiten, aber auch um fehlende Interaktionsmöglichkeiten. Plätze so zu gestalten, dass man mit anderen Menschen in Kontakt kommt, ist gar nicht mal aufwändig oder teuer. Dafür gibt es viele Beispiele. Man denke an die Bücherregalaktion am Bebelplatz oder Karaoke im Mauerpark - schon kommen massenweise Menschen. Oder im Bryant Park in New York: Dort wurden Stühle hingestellt, die nicht fest installiert sind. Jeder kann sie jetzt positionieren wie er will. Man kann sie in Gruppen zusammen schieben oder sich ein lauschiges Plätzchen im Schatten suchen. Seitdem es diese Stühle gibt, ist der Platz ganz belebt.

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Im Alltag erscheint Stressempfinden oft als eine sehr subjektive Angelegenheit. Kann man das denn überhaupt verallgemeinern?

In der Stressforschung geht es um die Objektivierung von Stress. Und das ist durchaus möglich. Man kann den Stressreiz und die Stressreaktion in ihrem Ausmaß messen, zum Beispiel über Stresshormone wie Cortisol, oder über andere vegetative Symptome wie die Hautleitfähigkeit oder den Pulsschlag. Welche Bedeutung einem Stressreiz zugemessen wird, ist tatsächlich sehr subjektiv. Bei dem einen führt schon eine winzige Veränderung in alltäglichen Abläufen oder der Umwelt zu einer ausgeprägten Stressreaktion. Das führt dann zu einer starken Cortisolausschüttung, die lange anhält und sich auch nicht so schnell wieder beruhigt. Bei dem anderen führt das zu kaum einer Auslenkung und genau das interessiert uns auch: Wie kommt es, dass ein Stressor auf unterschiedliche Empfindlichkeiten stößt? Das Stadtleben scheint dabei eine Rolle zu spielen. Stadtleben moduliert quasi die Art und Weise, wie wir auf Stress reagieren.

Folgt daraus, dass man das Leben in der Stadt doch lieber meiden sollte?

Nein, überhaupt nicht. Das heißt nicht, dass Stadtleben grundsätzlich schädlich ist. Stadtleben verändert vielmehr die Art und Weise, wie wir auf Stress reagieren. Im Gegenteil: Man kann sogar sagen, dass das Stadtleben den meisten von uns gut tut. In der Stadt haben wir bessere Entwicklungsmöglichkeiten und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten, und auch bessere Bildungsmöglichkeiten – Bildung ist eng mit Gesundheit verknüpft, das ist vielfach gezeigt. Auch findet man in der Stadt mehr Wohlstand, ein weiterer Faktor, der sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. In der Stadt gibt es außerdem eine bessere Gesundheitsversorgung, der nächste Arzt, das nächste Krankenhaus oder ein Psychotherapeut sind meist nicht weit entfernt. Aber nur 50 Kilometer außerhalb von Berlin haben Sie zum Beispiel kaum eine Chance, einen Psychotherapeuten zu finden.

Inwiefern hoffen Sie in Berlin Erkenntnisse zu gewinnen, die auch auf andere, vielleicht ganz unterschiedliche Städte übertragbar sind?

Berlin ist nicht Mumbai, und auch nicht Sao Paolo. Die großen Megacities des globalen Südens sind eine ganz andere Dimension. Diese sind vermutlich um ein vielfaches reicher an Stressoren. Nichtsdestotrotz sind im Moment die Studien, die sich mit Stressfolgeerkrankungen befassen, eher in den großen Städten des globalen Nordens wie London, Kopenhagen oder Amsterdam gemacht worden. Selbst in diesen relativ moderaten Städten des globalen Nordens hat man eine klare Häufung von Stressfolgekrankheiten im Vergleich zu ländlichen Regionen gefunden. Man kann davon ausgehen, dass im Süden die Unterschiede noch größer sind. Aber auch was wir in einer Stadt wie Berlin lernen, kann man auf größere oder sozial schwierige Städte übertragen. Es lassen sich zumindest Schlüsse ziehen. Wir haben keine größere Stadt als Berlin in Deutschland, und schon deswegen machen wir die Studie hier und versuchen dann zu verstehen, wie wir Ergebnisse übertragen können.

Wie sieht ein mittelfristiges Wunschszenario für die Arbeitsergebnisse des Forums Neurourbanistik aus?

Ich würde mir wünschen, dass wir eine systematische Forschung zum Themenkomplex Neurourbanistik haben, dass es ein gemeinsames Forschungsprogramm gibt und das, was wir im Moment im ganz kleinen Kreise verwirklichen, auch auf größerer Ebene stattfindet. Im Moment wird die Arbeit im Wesentlichen durch den Idealismus einzelner Protagonisten getragen. Perspektivisch wünsche ich mir auch, dass wir den Kreis um das politische Spektrum erweitern. Aus unserer Forschung wächst mit der Zeit auch ein politischer Auftrag. Was wir an Erkenntnissen gewinnen, hat enorme Relevanz für die Entwicklung von öffentlichen Räumen.

Interview: Dr. Barbara Olfe-Kräutlein

Das gesamte Gespräch können Sie hier herunterladen.