Internationale Beziehungen (Archiv)

Der Wahlkampf um den Einzug ins Weiße Haus ist noch in vollem Gange und der Ausgang ungewiss. Wie wird die Entscheidung die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen prägen? Kommt nach der Wahl ein Zahltag?

Hillary Clinton

We are 5 percent of the world's population. We have to trade with the other 95 percent.

Hillary Rodham Clinton (Source: MSNBC Democratic primary debate in New Hampshire , Feb 4, 2016)

Fragen der internationalen Wirtschaftspolitik sind kein Game Changer im U.S.-Wahlkampf.

Der aktuelle US-Präsidentschaftswahlkampf fasziniert, bereitet vielen Beobachtern aber auch Sorgen. Im kontroversen Diskurs der Kandidaten ist auch der transatlantische Freihandel ein Thema. Hier erscheinen beide Bewerber gleichermaßen skeptisch: Der Republikaner Donald Trump vertritt den Standpunkt „America First“, und auch die demokratische Hoffnungsträgerin Hillary Clinton positioniert sich kritisch gegenüber Projekten wie TTIP.

Was sind die wirtschaftspolitischen Konsequenzen dieser Präsidentschaftswahl auf beiden Seiten des Atlantiks? Gemeinsam mit der WirtschaftsWoche lud die Alfred Herrhausen Gesellschaft zu einer interkontinentalen Diskussionsrunde mit Live-Schaltung in die USA. Thomas Matussek, Botschafter a.D. und Geschäftsführer der Alfred Herrhausen Gesellschaft, moderierte das Gespräch in Berlin und die Fragen an die Podiumsgäste im Deutschen Haus in New York. Dort diskutierten unter Moderation von WiWo-Politikchef Gregor Peter Schmitz:

  • Robert Zoellick, ehemaliger Präsident der Weltbank und US-Handelsbeauftragter, zurzeit Vorsitzender der Internationalen Berater, Goldman Sachs
  • Karen Donfried, ehemalige Direktorin für Europa-Angelegenheiten und Spezialreferentin von Präsident Barack Obama, zurzeit Präsidentin des German Marshall Fund
  • Miriam Meckel, Chefredakteurin der WirtschaftsWoche
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In der Diskussion diesseits und jenseits des Atlantiks überwog die Annahme, dass Amerika unter einer Präsidentin Clinton nach dem außergewöhnlichen Wahlkampf zur politischen Normalität zurückkehren würde. Was konkret von einem Präsidenten Donald Trump zu erwarten wäre, ist dagegen nach Ansicht der Diskutanten schwer vorhersehbar.

Europa und die USA sollten ihre Kräfte bündeln, so hieß es, sowohl beim Handel als auch mit Blick auf internationale Herausforderungen wie die Zuwanderung oder den Aufstieg populistischer Bewegungen in westlichen Demokratien. Wichtig sei ein gemeinsames Ziel für die künftige transatlantische Zusammenarbeit.

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier: http://bit.ly/1Tn6MvV

Kontakt

Alfred Herrhausen Gesellschaft
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin

 

T. +49 (0)30 3407 4206
info.ahg@db.com

Partner

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Zeitschrift WirtschaftsWoche organisiert. 

Veranstaltungsdetails

26. Oktober 2016
17:00 Uhr


Friedrichsaal, Deutsche Bank
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin
(Eingang Charlottenstraße 37/38)


Konferenzsprache: Englisch

Anmeldung: us-wahlen@triad.de