Internationale Beziehungen

Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi diskutierte mit ca. 40 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft über die Demokratisierung Myanmars und die anstehenden Wahlen nach fast einem halben Jahrhundert unter Militärdiktatur.

Aung San Suu Kyi

With the right kind of institutions, starting with the rule of law, Burma could progress very quickly.

Aung San Suu Kyi

Weitere Informationen

Kontakt

Alfred Herrhausen Gesellschaft
Pia Zimmermann
Assistentin Thomas Matussek


T. +49 (0)30 3407 4206
pia.zimmermann@db.com

Veranstaltungsdetails

11. April 2014

 

Alfred Herrhausen Gesellschaft
Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Bank
Unter den Linden 13-15
10117 Berlin

 

Geschlossene Veranstaltung

Publikationen

Diverse Publikationen im Arbeitsfeld Internationale Beziehungen finden Sie in der Übersicht unserer Publikationen.

Die Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ist die einflussreichste Oppositionspolitikerin in Myanmar.

Als Teil Ihres Deutschlandbesuchs war die Friedensnobelpreisträgerin und Oppositions- führerin Myanmars am 11. April 2014 zu Gast bei der Alfred Herrhausen Gesellschaft.
Aung San und Matussek

Aung San Suu Kyi und Thomas Matussek, Geschäftsführer der Alfred Herrhausen Gesellschaft

© Anton Kuryatnikov

Aung San Suu Kyi diskutierte mit ca. 40 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft mehr als eine Stunde über die Demokratisierung Myanmars und die anstehenden Wahlen nach fast einem halben Jahrhundert unter Militärdiktatur. Dabei kritisierte sie den Macherhaltungswillen alter Eliten und Strukturen und die praktische Unmöglichkeit von Verfassungsänderungen qua einer Sperrminorität des Militärs. Außerdem sprach Aung San Suu Kyi über die Herausforderungen einer nationalen Versöhnung der vielen Ethnien und Minderheiten in Myanmar und forderte deutsche Politik und Medien zu einer kritischeren Begleitung der militärnahen Regierung und ihres vermeintlichen Demokratisierungskurses auf.
Aung San und Niebel

Aung San Suu Kyi und der frühere Entwicklungsminister Dirk Niebel

© Anton Kuryatnikov

Aung San und Schmidt

Ulla Schmidt, Bundesminsterin a. D. und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

© Anton Kuryatnikov

Aung San Suu Kyi ist die Tochter des in Myanmar verehrten „Generals“ Aung San, Kommandeur der Burma Independence Army und Vater der Unabhängigkeit Myanmars im Jahre 1948. Sie wurde von der Militärdiktatur aufgrund ihres Einsatzes für eine demokratische Entwicklung Myanmars verfolgt und stand mehrfach für Jahre unter Hausarrest. 1991 bekam sie für ihren gewaltlosen Kampf für Demokratie und Menschenrechte den Friedensnobelpreis in Abwesenheit verliehen. Seit April 2012 ist sie Parlamentsabgeordnete und führt Ihre Partei, die NLD, in die Parlamentswahlen im kommenden Jahr. Sie ist die einflussreichste Oppositionspolitikerin in Myanmar.
Anna Herrhausen und Botschafter McDonald

Anna Herrhausen, Deutsche Bank, und der Britische Botschafter in Berlin, Simon McDonald

© Anton Kuryatnikov

Zu den Diksussionsteilnehmern zählten unter anderen der frühere deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel, der Britische Botschafter in Berlin, Simon McDonald, sowie Bundesminsterin a. D. und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Ulla Schmidt.

Weitere Informationen

Kontakt

Alfred Herrhausen Gesellschaft
Pia Zimmermann
Assistentin Thomas Matussek


T. +49 (0)30 3407 4206
pia.zimmermann@db.com

Veranstaltungsdetails

11. April 2014

 

Alfred Herrhausen Gesellschaft
Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Bank
Unter den Linden 13-15
10117 Berlin

 

Geschlossene Veranstaltung

Publikationen

Diverse Publikationen im Arbeitsfeld Internationale Beziehungen finden Sie in der Übersicht unserer Publikationen.