Deutschland

Wer übernimmt in der heutigen Gesellschaft Verantwortung? Wann und in welchen Fällen sollten es Unternehmen, Politiker oder Bürger sein? Sind Schlagwörter wie „Wirtschaftsethik“, „Corporate Citizenship“ und „Corporate Social Responsibility“ in Wirklichkeit nur Feigenblätter? Und welche Rolle spielt Verantwortung in den Religionen dieser Welt?

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Alfred Herrhausen

Unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung bedarf einer neuen Synthese von Freiheit und Bindung, von Rechten und Pflichten.

Alfred Herrhausen, Vortrag vor dem Walter Eucken Institut, Freiburg i.Br. am 06.02.1987

Weitere Informationen

Kontakt

Alfred Herrhausen Gesellschaft

Unter den Linden 13/15
10117 Berlin
T. +49 (0)30 3407 4206
info.ahg@db.com

Videoclips

Die einzelnen Beiträge des Herrhausen Symposiums können Sie hier einsehen.

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Programm des Herrhausen Symposiums
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Herrhausen Symposium
Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe
Wir fragen: Was bedeutet Verantwortung heute?

Ein gelungener Start für ein neues Veranstaltungsformat: Am 1. Juli 2015 lud die Herrhausen Gesellschaft in Berlin zu einem interdisziplinären Symposium zum Thema „Verantwortung“ ein. Dieses erste Herrhausen Symposium war der Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe, die politische und gesellschaftliche Schlüsselbegriffe reflektiert.

Verantwortung war für Alfred Herrhausen ein zentraler Begriff: Er sprach öffentlich über die Verantwortung von Bankern, über die gesellschaftliche Verpflichtung von Unternehmen, über den verantwortungsvollen Umgang mit Macht oder den Erlass von Staatsschulden gegenüber Entwicklungsländern.

Lindner
Christian Lindner sieht Verntwortung als erste Bürgerpflicht.
© Thomas Meyer
Friedrich Wilhelm Graf
Inga Michler moderierte das Panel „Führung und Verantwortung“ mit Thomas Heilmann, Klaus Wittmann und Karoline Beck (v.l.n.r.)
Copyright: Thomas Meyer
Diese Themen könnten aktueller nicht sein, das zeigte sich in den Diskussionen auf dem Podium und mit den ca. 150 Gästen der Veranstaltung. Begonnen mit dem Zusammenhang zwischen Macht, Freiheit und Verantwortung, beleuchtete das Symposium ganz unterschiedliche Dimensionen des Begriffs, wie die Wächterrolle der Medien und NGOs, Verantwortungskonzepte in unterschiedlichen Unternehmenskulturen, die Verantwortung, die Führungsaufgaben mit sich bringen und die Rolle von Verantwortung in verschiedenen Religionen.

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Alfred Herrhausen Gesellschaft

Unter den Linden 13/15
10117 Berlin
T. +49 (0)30 3407 4206
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Veranstaltungsdetails

1. Juli 2015

Hauptstadtrepräsentanz
der Deutschen Bank
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin

Weitere Herrhausen Symposien

Weitere Herrhausen Symposien sind geplant. Themen und Termine werden noch bekanntgegeben.

Herrhausen Symposium
Verantwortung

Berlin, 1. Juli 2015

12.30 - 12.40

Begrüßung

Thomas Matussek Geschäftsführer, Alfred Herrhausen Gesellschaft

12.40 - 13.00

Einführung: Was heißt Verantwortung?

Prof. em. Dr. Gunnar Folke Schuppert
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

 

13.00 - 13.30

Impuls: Verantwortung als erste Bürgerpflicht

Christian Lindner MdL
Bundesvorsitzender der FDP und
Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW

13.30 - 14.30

Panel: Verantwortungswächter – Bürger, NGOs und Medien

Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Chefredaktion, Stern

PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Dr. Anna-Maija Mertens, Geschäftsführerin, Transparency International Deutschland

Moderation: Prof. Dr. Dieter Rucht, Politikwissenschaftler, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

14.30 - 15.15

Gespräch: Religion und Verantwortung

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf
Professor emeritus für Systematische Theologie und Ethik,
Ludwig-Maximilians-Universität München

Esra Kücük Leiterin, Junge Islam Konferenz

15.15 - 15.45

Kaffeepause

15.45 - 16.05

Impuls: Unternehmensverantwortung – mehr als nur moralischer Appell

Prof. Dr. Ingo Pies, Professor für Wirtschaftsethik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

16.05 - 17.30

Panel: Führung und Verantwortung

Karoline Beck, Geschäftsführende Gesellschafterin, in.wendt Management
Thomas Heilmann, Senator für Justiz und Verbraucherschutz, Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz
Dr. Klaus Wittmann, Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr; Senior Fellow, Aspen Institute Deutschland

Moderation: Dr. Inga Michler, Moderatorin und Wirtschaftsreporterin, Welt-Gruppe

17.30

Schlusswort

Thomas Matussek

Tagesmoderation: Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert

Im Anschluss laden wir herzlich zu einem Umtrunk ein.

Herrhausen Symposium Verantwortung - Referenten

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Karoline Beck

Im Anschluss an ihr BWL- und Jura-Studium in Passau und verschiedenen Tätigkeiten in der Investment- und Finanzwirtschaft übernahm Karoline Beck 1999 die Führung der IWG Isolier Wendt GmbH durch ein Management-Buy-Out. Seit dem Verkauf der IWG Isolier Wendt GmbH im Jahr 2013 ist sie Geschäftsführende Gesellschafterin der in.wendt Management GmbH; diese ist u. a. auf dem Gebiet der Energieeffizienzberatung tätig, berät deutsche KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) beim Eintritt in ausländische Märkte und beteiligt sich an Start-ups.

Sie ist u. a. Mitglied des Außenwirtschaftsbeirats des Bundeswirtschaftsministers, Stellvertretende Vorsitzende des Außenwirtschaftsausschusses der IHK und Mitglied des Außenwirtschaftsausschusses des DIHK sowie Honorary Represen-tative der Mongolian National Chamber of Commerce and Industry.

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Prof. em. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf

Studium der Evangelischen Theologie, Philosophie und Geschichte in Wuppertal, München und Tübingen. Nach der Promotion zum Dr. theol. habilitiert sich Graf 1986 in München für das Fachgebiet der Systematischen Theologie.

1988 erhält er einen Ruf an die Universität Augsburg, 1992 lehrt er für vier Jahre am Lehrstuhl für Evangelische Theologie und Sozialethik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg. An die Universität Augsburg als Ordinarius für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen zurückgekehrt, wechselt Graf 1999 in gleicher Position, mit Schwerpunkt Systematische Theologie und Ethik, an die Universität München; weitere wissenschaftliche Tätigkeiten führen ihn unter anderem nach Tokio, Pretoria und Berlin. 1999 erhält er als erster Theologe den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2001 wird er in die Bayerische Akademie der Wissenschaften berufen.

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Thomas Heilmann

Thomas Heilmann studierte von 1985 bis 1988 in Bonn und legte 1993 in München sein 2. juristisches Staatsexamen ab. Bereits 1990 gründete er die Werbeagentur Delta-Design, die 1991 in Scholz & Friends aufging. Bis 2001 war Thomas Heilmann deren geschäftsführender Gesellschafter in der Niederlassung Berlin, anschließend bis 2008 Vorstandsvorsitzender von Scholz & Friends. 1998 lehrte er als Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin.

Seit 1980 ist Thomas Heilmann Mitglied der CDU, seit 2013 Kreisvorsitzender der CDU Steglitz-Zehlendorf. Am 12. Januar 2012 ernannte der Regierende Bürgermeister von Berlin ihn zum Senator für Justiz und Verbraucherschutz.

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Hans-Ulrich Jörges

Nach einem Volontariat bei der Nachrichtenagentur Vereinigte Wirtschaftsdienste und verschiedenen journalistischen Tätigkeiten, u. a. bei der Nachrichtenagentur Reuters, dem Stern, der Süddeutschen Zeitung und der Wochenzeitung Die Woche, kehrte Jörges 2002 abermals als stellvertretender Chefredakteur zum Stern zurück und leitete bis 2007 das Hauptstadtbüro in Berlin. Seit September 2007 ist er Mitglied der Chefredaktion des Stern und Chefredakteur für Sonderaufgaben des Verlags Gruner + Jahr.

2004 wurde er zum Journalisten des Jahres in der Kategorie „Politik“ gewählt; 2006 zählten ihn die britische Financial Times zu den einflussreichsten Kommentatoren der Welt. Im Frühjahr 2009 initiierte er die Europäische Charta für Pressefreiheit. Gemeinsam mit Kollege Guido Knopp gründete er zudem das gemeinnützige Projekt „Gedächtnis der Nation“.

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PD Dr. Ansgar Klein

Auf sein Diplom in Soziologie und seine Promotion in Politikwissenschaft folgte eine Habilitation in Politikwissenschaften an der Universität Bremen.
Von 2000 bis 2002 war Ansgar Klein wissenschaftlicher Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion für die Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“. 2002 gründete er das „Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagements“, dessen Geschäftsführer er ist. Darüber hinaus lehrt Ansgar Klein als Privatdozent für Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Fellow des Maecenata-Instituts.

Angar Klein ist Geschäftsführender Herausgeber des „Forschungsjournal Soziale Bewegungen“, der Buchreihe „Bürgergesellschaft und Demokratie“ und der Schriftenreihe „Engagement und Partizipation in Theorie und Praxis“.

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Esra Kücük

Die Diplom-Sozialwissenschaftlerin promoviert derzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin zu lebensweltlichen Ausformungen von muslimischen und nicht-muslimischen Jugendlichen in Deutschland zwischen Normalisierung und Ausgrenzung. 2013/14 war sie Visiting Practitioner am Center on Philanthropy and Civil Society der Stanford University.

Nach Stationen bei der Stiftung Mercator und dem Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration leitet sie heute die von ihr gegründete Junge Islam Konferenz, welche jungen Menschen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund ein Forum für Austausch und eine institutionalisierte Stimme in der politischen Debatte rund um das Thema Islam und Muslime, Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland bietet.

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Christian Lindner, MdL

Studium der Politikwissenschaft, des Öffentlichen Rechts und der Philosophie an der Rheinischen Friedrich‐Wilhelms‐Universität Bonn (2006 Abschluss M. A.).
Seit 1995 gehört Christian Lindner der FDP an. Von 2000 bis 2009 war er Abgeordneter des nordrhein‐westfälischen Landtags, seit 2005 als stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Von 2004 bis 2010 war Lindner zugleich Generalsekretär des FDP-Landesverbandes Nordrhein‐Westfalen.

2009 wechselte Lindner in den Deutschen Bundestag und wurde zum Generalsekretär der FDP berufen. Dieses Amt gab er im Dezember 2011 zurück. Seit der Landtagswahl im Mai 2012 ist Christian Lindner Mitglied des Landtages, Vorsitzender der Landtagsfraktion und des Landesverbandes der FDP in Nordrhein‐Westfalen. Im Dezember 2013 wurde er zum Bundesvorsitzenden der FDP gewählt.

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Thomas Matussek

Studium der Rechtswissenschaften und der Geschichte in Bonn und Paris; 1975 Eintritt in den Auswärtigen Dienst. Nach ersten Stationen in Bonn und London arbeitete Thomas Matussek im Bundeskanzleramt unter Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Nach Aufenthalten in New Delhi (Presse) und Lissabon (Wirtschaft) 1991 Rückkehr nach Bonn; Büroleiter von BM Genscher und Leiter des Leitungsstabs von BM Kinkel. Von 1994 bis 1999 Gesandter und Ständiger Vertreter des Botschafters in Washington. Unter BM Fischer leitete Matussek bis 2002 die Politische Abteilung des Auswärtigen Amtes.

2001 organisierte Thomas Matussek die Petersberg Konferenz zur Staatsgründung des neuen Afghanistan. Von 2002 bis 2006 Deutscher Botschafter in London, 2006 bis 2009 Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York. Von 2009 bis 2011 Botschafter in New Delhi, bevor er im November 2011 zur Deutschen Bank wechselte. Seit 2013 ist Thomas Matussek Geschäftsführer der Alfred Herrhausen Gesellschaft.

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Anna-Maija Mertens

Als Politikwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Europapolitik setzt sich Dr. Mertens insbesondere mit strukturellen Bedingungen der politischen Entscheidungsfindung auseinander. Bis 2014 leitete sie das Finnland-Institut in Deutschland.

Seit Dezember 2014 ist sie Geschäftsführerin von Transparency International Deutschland e.V. Transparency Deutschland initiiert und fördert Koalitionen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für den Kampf gegen die Korruption. Hierbei arbeitet die zivilgesellschaftliche Organisation gemeinnützig und ist politisch unabhängig. Die Grundprinzipien von Transparency Deutschland sind Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilgesellschaft.

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Dr. Inga Michler

Die promovierte Volkswirtin und Journalistin ist seit 1998 Wirtschaftsreporterin der Welt-Gruppe. Sie berichtet unter anderem über große volkswirtschaftliche Trends und moderiert Kongresse wie die „Welt-Währungskonferenz“ oder die „Welt-Konferenz Frauen im Top-Management“.

Im Herbst 2009 erschien ihr Buch „Wirtschaftswunder 2010 – Deutschlands Familienunternehmer erobern die Weltmärkte“. 2012 erschienen die „Stiftergeschichten“, 2014 „Das große Los? Reportagen aus der Praxis des Impact Investing“.

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Prof. Dr. Ingo Pies

Ingo Pies ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat zum Themenfeld der Wirtschafts- und Unternehmensethik 14 Bücher geschrieben und über 400 Aufsätze verfasst, davon über 50 Artikel mit Peer Review. Er ist Herausgeber der Schriftenreihe „Marktwirtschaft und Moral“ im Verlag Alber, Herausgeber der Schriftenreihe „Ökonomik und Ethik“ im Wissenschaftsverlag Berlin sowie Mitherausgeber der 20bändigen Schriftenreihe „Konzepte der Gesellschaftstheorie“ im Verlag Mohr-Siebeck.

Seine Unternehmensethik ist um die Gedanken zentriert, dass Unternehmen Wertschöpfungsagenten im gesellschaftlichen Auftrag sind, dass sie Moral als Produktionsfaktor einsetzen können und dass ihnen die Aufgabe zuwächst, als Corporate Citizens Ordnungsverantwortung zu übernehmen.

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Prof. em. Dr. Dieter Rucht

Dr. rer. pol. Dieter Rucht, Professor für Soziologie, war bis zu seiner Emeritierung im Juni 2011 Ko-Leiter der Forschungsgruppe „Zivilgesellschaft, Citizenship und politische Mobilisierung in Europa“ am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin. Er lehrte bzw. forschte auch in den USA, Großbritannien und Frankreich.

Seine wichtigsten Arbeitsgebiete sind politische Partizipation, Öffentlichkeit, soziale Bewegungen und politischer Protest. Zuletzt erschien von ihm (zusammen mit Donatella della Porta, Hg.): Meeting Democracy: Power and Deliberation in Global Justice Movements. Cambridge: Cambridge University Press 2013. Derzeit ist er am Aufbau eines Instituts für Protest- und Bewegungsforschung beteiligt.

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Prof. em. Dr. Gunnar Folke Schuppert

Studium der Rechtswissenschaft in Berlin, München und Göttingen; 1971 Promotion zum Dr. jur. Nach wissenschaftlicher Mitarbeit am Bundesverfassungsgericht und einem Studienaufenthalt an der London School of Economics and Political Science Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht in Hamburg, Augsburg und Berlin. Von 1996 bis 1999 Ko-Direktor des Europäischen Zentrums für Staatswissenschaften und Staatspraxis Berlin.

Gunnar Folke Schuppert ist Professor emeritus des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) Rule of Law Centers, wo er bis 2011 geschäftsführender Leiter sowie Inhaber der Forschungsprofessur „Neue Formen von Governance“ war.

Folke Schuppert ist Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt sowie Teilprojektleiter des Sonderforschungsbereich 700 der DFG „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“. Seit 2004 unterrichtet er zudem an der Hertie School of Governance; dort ist er seit 2009 auch Kuratoriumsmitglied.

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Dr. Klaus Wittmann

Der 42jährige Bundeswehrdienst von Brigadegeneral a.D. Klaus Wittmann beinhaltete Truppenkommandos (Bataillon und Brigade), akademische Abschnitte (Geschichts- und Politikstudium mit Promotion zum Dr. phil. und Forschungsaufenthalt am IISS London), militärpolitische Arbeit im Bundesministerium der Verteidigung und im NATO-Hauptquartier sowie höhere Offizierausbildung national (Führungsakademie) und international (zuletzt Director Adademic Planning and Policy am NATO Defense College, Rom).

Zahlreiche Veröffentlichungen zu Sicherheitspolitik und Strategie sowie Mitwirkung an der Friedensdenkschrift des Rates der EKD von 2007. Wittmann ist Senior Fellow des Aspen Institute Deutschland und lehrt Zeitgeschichte an der Universität Potsdam (im laufenden Semester Oberseminar zur Geschichte der Ukraine und Vorgeschichte des Ukraine-Konflikts).

Videos vom 01.07.2015
Herrhausen Symposium: Verantwortung