New Urban Progress: US Kick-off Event in Washington

Am 10. März 2020

Die Alfred Herrhausen Gesellschaft, das Das Progressive Zentrum und das Progressive Policy Institute (PPI) werden in den kommenden drei Jahren gemeinsam vergleichende Untersuchungen zu politischen Innovationen in Metropolregionen durchführen. Das neue Programm New Urban Progress wurde nun am 10. März in Washington D.C. mit dem US-Kickoff Event begonnen. Mit dabei waren prominente Stadtplaner und -lenker, Bürgermeister, Analysten und Fachleute aus der Praxis wie Bruce Katz, Amy Liu, Evan Absher, Steven Bosaker und viele mehr. Eine Podiumsdiskussion und drei Breakout-Sessions ermöglichten Interaktion und Dialog.

“Going Local: A Transatlantic Perspective“ – die Veranstaltung gab einen Überblick über aktuelle Debatten und Herausforderungen der Stadtpolitik und darüber, wie es derzeit um diese in den Vereinigten Staaten bestellt ist. „Local“, „Place“ und „Partnership“ waren die immer wiederkehrenden Schlagworte der Diskussion. Im Zentrum der Debatte stand der Wunsch nach einer neuen Sichtweise auf Städte und Metropolregionen als Netzwerke. Auch deren Beziehungen zu den US-amerikanischen Bundesbehörden thematisierten die Teilnehmenden immer wieder. Viele sprachen sich für mehr Entscheidungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene aus.

Gleichberechtigung und Inklusivität gaben den Grundton der Diskussion mit an, sowie die Notwendigkeit, historische Vorurteile und systematische Ungleichheiten bei der Entwicklung und Umsetzung von Stadtpolitik anzuerkennen und anzugehen. Die Unterstützung von Partnerschaften und einer Politik, die das Entstehen qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze unterstützt, auch zum Beispiel für Menschen aus Weiterbildungsmaßnahmen, wurde von vielen Bürgermeistern und Fachleuten als realistischer und auch effektiver Ansatzpunkt betrachtet.

Ansätze, Empfehlungen und Strategien wurden vorrangig im amerikanischen Kontext diskutiert. Viele, wenn nicht sogar die meisten von ihnen, gelten natürlich auch für deutsche Städte. Einige Konzepte und Begriffe müssen jedoch möglicherweise konzeptionell übersetzt werden, um dem deutschen Kontext gerecht zu werden. Unter Berücksichtigung der besonderen Umstände in Deutschland wiederum können die in Washington D.C. diskutierten Themen als Vergleich in kommende Diskussionen diesseits des Atlantiks einfließen.

Die zweite Auftaktveranstaltung in Leipzig war für Ende April geplant. Wegen des Corona-Virus ist sie vorerst abgesagt worden. Digitale Alternativen werden derzeit entwickelt. Aktualisierungen des Programms finden Sie auf dieser Website oder in unseren sozialen Medien.

Erfahren Sie hier mehr über das Programm New Urban Progress.

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